Dienstag - 8. Mai 2018

CVBD® World Forum: Kommunikation in der Tierarztpraxis zentral zur Bekämpfung vektorübertragener Krankheiten

Die Prävention von vektorübertragenen Krankheiten kann durch Kommunikationsmaterialien verbessert werden / Auf dem 13. CVBD® (Companion Vector-Borne Diseases) World Forum sprachen Parasitologen, Vertreter von Tierkliniken und Epidemiologie-Experten aus aller Welt über die Bedrohung durch vektorübertragene Krankheiten
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Tipps, wie ein Tierarzt seine Kommunikation mit Tierhaltern verbessern kann, wenn er über Tiergesundheit und Tierwohl berät.

Monheim/Windsor, 8. Mai 2018 – Eine Gruppe von Experten ist auf dem 13. CVBD® World Forum zu dem Ergebnis gekommen, dass Kommunikationsmaßnahmen in der Praxis einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, den Umgang mit vektorübertragenen Krankheiten auf Seiten der Tierärzte zu verbessern.

Während des zweitägigen Forums in Windsor, Großbritannien, wurde deutlich, dass die Bekämpfung von vektorübertragenen Krankheiten weltweit dadurch erschwert wird, dass Tierbesitzer nicht genügend aufgeklärt sind und daher nicht regelmäßig gegen die schädlichen Überträger von Krankheiten vorbeugen.

Da die Tierärzte bei der Überwindung dieser Hürden eine entscheidende Rolle spielen, wurde auf dem Forum argumentiert, dass bessere Kommunikationsmaßnahmen den Tierärzten helfen könnten, effektivere Gespräche über regelmäßigen Parasitenschutz mit ihren Kunden anzustoßen.

Roeland Wessels, Autor eines Leitfadens zu Kommunikationsstrategien in der Tierarztpraxis, führte die Diskussion während des Forums an.

„Als Tierärzte wurden wir darin ausgebildet, wie wir den Körper der Tiere behandeln, aber nicht unbedingt darin, wie wir effektiv mit den Tierhaltern kommunizieren“, erläuterte Wessels. „Da Hunde und Katzen unser Leben erheblich bereichern, sollten wir die Tierbesitzer dabei unterstützen, ihren Lieblingen den bestmöglichen Schutz zukommen zu lassen, damit sie ein glückliches und gesundes Leben führen können. Das gilt vor allem im Hinblick auf Prävention im Allgemeinen und die Vorbeugung von vektorübertragenen Krankheiten.“

Die Tierärzte werden insbesondere im Zusammenhang mit der Vorbeugung von vektorübertragenen Krankheiten dazu ermutigt, die Empfehlung von Antiparasitika nicht als rein wirtschaftliche Verpflichtung zu sehen, sondern mit ihren Kunden den Dialog über maßgeschneiderte Strategien zur Förderung des Wohlergehens ihrer Haustiere zu suchen.

Wessels erläuterte, dass Tierärzte diese Gespräche effektiver gestalten könnten, indem sie Fragen stellen und aktiv zuhören. So könne man die Bedürfnisse und Vorbehalte der Kunden besser verstehen.

„Bayer setzt sich dafür ein, dass die Ergebnisse des CVBD® World Forums von praktischem Nutzen für Tierärzte sind“, erklärte Dr. Markus Edingloh, Head of Global Veterinary Scientific Affairs bei Bayer Animal Health. „Wir werden Tierärzte weiterhin mit Kommunikationsmaßnahmen dabei unterstützen, den Haustierbesitzern die Bedeutung von Produkten gegen Parasiten wie Seresto® und Advantix®, die das Übertragungsrisiko von Krankheiten mindern, zu vermitteln.“

Im Zuge der CVBD-Aufklärungskampagne „It Only Takes One“ hat Bayer eine Reihe von Kommunikationsmaterialien entwickelt, die Tierärzten dabei helfen, die Risiken von CVBD im Bewusstsein der Haustierhalter zu verankern. Sie finden diese Materialien auf www.CVBD.org.

Über das CVBD® (Companion Vector-Borne Diseases) World Forum
Bayer Animal Health setzt sich kontinuierlich dafür ein, das Bewusstsein für vektorübertragenden Krankheiten zu schärfen, um Hunde und Katzen in aller Welt vor ernsthaften Erkrankungen zu schützen. Jedes Jahr bringt Bayer Animal Health zu diesem Zweck eine internationale Gruppe anerkannter Experten auf diesem Gebiet zusammen, um einen internationalen Austausch von aktuellen Forschungsergebnissen zu CVBD zu ermöglichen.

Über Companion Vector-Borne Diseases (CVBD®)
Vektorübertragene Krankheiten von Haustieren (Companion Vector-Borne Diseases – CVBD) sind eine weltweit wachsende Bedrohung der öffentlichen Gesundheit. Diese Krankheiten werden durch blutsaugende Ektoparasiten wie Zecken (insbesondere Lyme-Borreliose, Babesiose, Ehrlichiose, Anaplasmose und Hämoplasmose), Flöhe (Bartonellose und Rickettsiose) und Sandmücken (Leishmaniose) übertragen. Sie stellen für Mensch und Tier in aller Welt eine gesundheitliche Bedrohung dar.

Über Bayer
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig will der Konzern Werte durch Innovation, Wachstum und eine hohe Ertragskraft schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und handelt als „Corporate Citizen“ sozial und ethisch verantwortlich. Im Geschäftsjahr 2017 erzielte der Konzern mit rund 99.800 Beschäftigten einen Umsatz von 35,0 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,4 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 4,5 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

Mehr Informationen finden Sie unter https://www.animalhealth.bayer.com./
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Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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