Montag - 11. September 2017

Neuer Gastro-Trend

Genuss auf die Schnelle

Slow Fast Food bringt regionale, frisch zubereitete Produkte schnell auf den Tisch
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Schnell mal genießen. Das scheint erst einmal paradox. Aber auch Zeitknappheit lässt Genuss zu – wenn die Mahlzeit hochwertig ist und aus ausgesuchten Zutaten zubereitet wird.

Leverkusen, 11. September 2017 – Es ist Mittagszeit in der Hamburger Hafencity, auf einem Platz drängen sich Menschen um Imbissbuden. Egal, ob im Anzug oder Kostüm, ob mit hippem Vollbart oder einfach die Kleinfamilie in lässiger Kleidung: Sie alle haben Hunger – vor allem wollen sie gut essen. Und sie sind dafür genau am richtigen Ort.

Statt fettiger Currywurst mit Pommes oder weichem Burger gibt es an den fahrbaren Buden, „Foodtrucks“ genannt, Fast Food in Gourmetform: Burger aus regionalem Dry-Aged-Rind mit viel Salat und köstlichen, frischen Saucen, polnische Piroggen mit Rotkohl, mexikanische Tacos, ebenfalls aus frischen Zutaten von lokalen Bauern. Und sogar Hot Dogs: Die regionale Biowurst gibt es im kräftig-rustikalen Roggenbaguette mit schmackhaft-frischer Sauce, Salat, sogar mit Guacamole oder Antipasti.

Ein Trend, der nicht nur Hamburg erfasst hat: Foodtrucks rollen inzwischen durch viele deutsche Städte. Immer mehr kleine Läden eröffnen, die schnelles, aber qualitativ hochwertiges Essen aus regionalen Zutaten anbieten: Slow Fast Food vereint die Wertschätzung für frische, regionale und handwerklich gute Produkte der Slow-Food-Bewegung (siehe Kasten) mit dem Bedürfnis nach unkompliziertem, schnellem Essen in einem immer flexibleren Alltag.

Slow Fast: Schließt sich das nicht aus?

„Schnell mal genießen“ erscheint zunächst paradox. Denn: „Genuss braucht Zeit und Wertschätzung“, sagt Ökotrophologin Dr. Silke Lichtenstein. „Natürlich hat ein ausgedehnter Restaurantbesuch mehr mit unserer Vorstellung von Genuss zu tun. Doch wer eine hochwertige Mahlzeit vor sich hat, aus ausgesuchten Zutaten zubereitet, hinter denen außerdem noch eine Geschichte steht, wird diese achtsamer essen. Auch Zeitknappheit lässt Genuss zu. Es braucht aber den Entschluss, sich diese Zeit wert zu sein.“ Eine Mittagspause, die mit einem guten Bauchgefühl und angenehmer Sättigung statt mit Beschwerden wie Sodbrennen und Völlegefühl im Magen endet – durchaus erstrebenswert!

Das gute Bauchgefühl

Wer mit eben dieser Wertschätzung und Achtsamkeit seine Mahlzeit verspeist, isst langsamer und kaut besser. Und das bringt viele Vorteile, zeigen verschiedene Studien, etwa die von der University of Liverpool: eine frühere Sättigung, eine geringere Kalorienzufuhr und eine bessere Verdauung. Eine aktuelle Studie New Yorker Wissenschaftler zeigt gar, dass ausführliches Kauen Sodbrennen verhindern kann.(1) Ganz abgesehen davon: Der „Slow-Fast-Veggie-Hot-Dog“ lässt sich – anders als sein Pendant aus Amerika – auch gar nicht in drei Bissen herunterschlingen.

Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker, Aromastoffe oder Konservierungsmittel sorgen im klassischen Fast Food für Haltbarkeit und immer gleichen Geschmack. Zudem verleihen sie Saucen Geschmeidigkeit oder Burger-Brötchen die weiche Konsistenz. Und weil frische Kost viel mehr Zeit und Aufwand in der Zubereitung erfordert, fehlt der knackige Salat auf dem Standard-Burger oder bei der Currywurst gleich ganz. Das Ergebnis: eine Mahlzeit, die durchweg einheitlich schmeckt – und auch mal das Bauchgefühl durcheinanderbringt. Denn manche Inhaltsstoffe, etwa Emulgatoren oder Verdickungsmittel, können möglicherweise die Durchlässigkeit der Darmschleimhaut beeinträchtigen, andere Stoffe wie Konservierungsmittel scheinen die Darmflora negativ zu beeinflussen.(2)

Ganz anders bei den Slow-Fast-Kreationen: Frische Zutaten, echte Gewürze und der Verzicht auf Zusatzstoffe eröffnen ein breites Spektrum an Geschmackseindrücken und Konsistenz. „Für ein rundum gutes Esserlebnis ist es wichtig, dass verschiedene Geschmacksrichtungen dabei sind, dass etwas Sauer-Frisch-Knackiges beispielsweise auf Fleischig-Würziges trifft“, sagt Spitzenkoch Kevin Holt. So steigt nicht nur die Zufriedenheit, sondern auch die Nährstoffzufuhr.

Vitamine aus der Imbissbude?

Noch ein (scheinbares) Paradox: „Fast Food“, welches statt Mengen an gesättigten Fetten und einfachen Kohlenhydraten gute Nährstoffe liefert? Doch, das ist durchaus möglich – etwa, weil der Slow-Fast-Burger aus regionalen Zutaten im rustikalen Brötchen mit Krautsalat und Süßkartoffel-Fritten daherkommt: So landet ein Plus an Ballaststoffen (gut für die Darmflora), Beta-Carotin (ein prima Radikalfänger) und weiteren sekundären Pflanzenstoffen aus den Salaten im Magen. Auch ein Taco mit Bohnenpaste und Guacamole liefert deutlich mehr an Vitaminen, Mineral- und Pflanzenstoffen als der klassische Hot Dog oder die Currywurst.

Doch natürlich ist klar: Auch handwerklich hergestellte Fritten oder Bratwürste enthalten einiges an Fett. Allerdings sind meist die Portionen beim langsamen Fast Food nicht ganz so groß, die Kombination macht besser satt. Und falls doch mal der Bauch drückt, weil zu schnell zu viel im Magen landete? Dann können Arzneipflanzenauszüge, die den Magen und Darm entspannen und die Verdauung fördern, helfen: „Die pflanzliche Neunerkombination um Bittere Schleifenblume, Mariendistel & Co. hat sich bei funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen mit Beschwerden wie Sodbrennen, Völlegefühl oder Blähungen als hilfreich erwiesen, da ihre Extrakte an mehreren Stellen im Verdauungstrakt gleichzeitig ansetzen und lindernd wirken können“, erklärt Iberogast®-Expertin Dr. Bettina Vinson.

In eigener Sache: Deutsche Verbraucher vertrauen Iberogast

Aus der Sicht deutscher Verbraucher ist Iberogast die vertrauenswürdigste Verdauungsmittelmarke des Jahres 2017. Das geht aus der diesjährigen Markenstudie Trusted Brands 2017 von Reader’s Digest hervor. Für die Erhebung des Magazin-Verlags Das Beste befragte das Marktforschungsinstitut Dialego 4.054 Verbraucher. Den meisten von ihnen fiel in der Kategorie Verdauungsmittel direkt und ohne Vorgabe Iberogast ein. Für Vertrauen braucht man eben ein gutes Gefühl im Bauch.

Website: www.iberogast.de


Kurze Mittagspause, großer Hunger?
Mit diesen drei Tipps lassen Sie es Ihrem Bauch gut gehen.

Atmen nicht vergessen: Statt oberflächlicher Stressatmung (nur der Brustkorb hebt und senkt sich) ein paar Mal tief in den Bauch atmen (Unterbauch wölbt sich beim Einatmen vor). Das entspannt den Bauch – und Sie selbst. Und das wiederum hilft, langsam zu essen.

Aromatherapie: Gewürze heben nicht nur den Geschmack, sondern auch die Laune (Minze etwa belebt und entkrampft, Basilikum entspannt) – und sie verbessern die Verdauung! Kümmel etwa wirkt krampflösend, Chili verdauungsfördernd.

Bitte Platz nehmen!
Auch wenn es noch so hektisch ist: Essen Sie lieber im Sitzen – als im Gehen. Denn die Fortbewegung lenkt vom Essen ab, sodass wir nicht wahrnehmen, was und wie viel wir essen, zeigen Studien, etwa von der University of Surrey.(3) Und: Im Gehen schlucken wir mehr Luft beim Essen – was sich später als kneifende Bauchspannung bemerkbar machen kann.

Wussten Sie schon?
Dass gutes Kauen nicht nur die Verdauung verbessert und die Kalorienzufuhr schmälert, ist weithin bekannt. Neu ist hingegen, dass es vor Infektionen schützt: Das Kauen bewirkt, dass in der Mundhöhle spezielle T-Helferzellen freigesetzt werden, ergab eine Studie der University of Manchester.(4)


Slow Food: Genuss dank Achtsamkeit

Die Slow-Food-Bewegung wurde 1986 von Carlo Petrini im Piemont (Italien) gegründet. Das Ziel des Soziologen, Publizisten und Feinschmeckers: das Verschwinden regionaler und ursprünglicher Obst- und Gemüsesorten sowie Nutztierrassen zu verhindern sowie lokale, traditionell hergestellte Spezialitäten zu erhalten – und natürlich: Essen in Ruhe zu genießen! Inzwischen ist Slow Food eine weltweite Bewegung mit Gruppen in über 160 Ländern.



(1) Arya/Agarwal/Singh/Sison/Gupta: The effect of increased chewing strokes on the DeMeester score, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28375445 [aufgerufen am 14.8.2017]
(2) Chassaing/Koren/Goodrich/Poole/Srinivasan/Ley/Gewirtz: Dietary emulsifiers impact the mouse gut microbiota promoting colitis and metabolic syndrome in: nature International weekly journal of science. Ausgabe 519, S. 92-96. http://www.nature.com/nature/journal/v519/n7541/full/nature14232.html [aufgerufen am 21.8.2017]
(3) Robinson/Aveyard/Daley/Jolly/Lewsi/Lycett/Higgs: Eating attentively: a systematic review and meta-analysis of the effect of food intake memory and awareness on eating: http://ajcn.nutrition.org/content/97/4/728.abstract [aufgerufen am 14.8.2017]
(4) Whiteman, Honor: Chewing your food could protect against infection: http://www.medicalnewstoday.com/articles/315377.php [aufgerufen am 14.8.2017]

Bayer: Science For A Better Life
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig will der Konzern Werte durch Innovation, Wachstum und eine hohe Ertragskraft schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und handelt als „Corporate Citizen“ sozial und ethisch verantwortlich. Im Geschäftsjahr 2016 erzielte der Konzern mit rund 115.200 Beschäftigten einen Umsatz von 46,8 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,6 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 4,7 Milliarden Euro. Diese Zahlen schließen das Geschäft mit hochwertigen Polymer-Werkstoffen ein, das am 6. Oktober 2015 als eigenständige Gesellschaft unter dem Namen Covestro an die Börse gebracht wurde. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

Die Bayer Vital GmbH vertreibt die Arzneimittel der Divisionen Consumer Health und Pharmaceuticals sowie die Tierarzneimittel der Geschäftseinheit Animal Health in Deutschland. Mehr Informationen zur Bayer Vital GmbH finden Sie unter: www.gesundheit.bayer.de

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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